Nur ein ferner Ruderschlag plätschert noch, dem Ufer näher kommend, durch das tiefe Schweigen.Es war dies eine ungewöhnliche Erscheinung, denn wohnen auf zeit in muenchen meist stand das Schloß unbewohnt, nur in treuer Hut eines alten, redlichen Kastellans.Ich reiste zu Lande, eilend, angestrengt und schlecht.Auch diese Bogen legte die Reichsgräfin zu dem alten Band, und fuhr fort mit der Musterung ihrer Papiere Ehescheidungsproceß oh hinweg! Briefe von der Gräfin von Jaxthausen von der Prinzessin von Waldeck von der Fürstin Juliane zu Schaumburg Lippe von königlichen Häuptern von meinem wohnen auf zeit in muenchen lieben Abbe Eckhel zu Wien.Ich bin überzeugt, daß der Herr Graf redlich und im guten Glauben zu Werke gehen und noch edler und großmüthiger handeln würde, wenn er es hätte, wie er es nicht hat.Tief in das Land eingebettet, mehr einem großen Binnensee ähnlich, als einem eigentlichen Meerbusen, vor Stürmen geschützt, wie vor heftiger Brandung selbst bei höchster Fluth, ruht dieses Gewässer, und dabei befahrbar von den größten Schiffen, von Klippen frei wie von Treibeis, an jeder wohnen auf zeit in muenchen Stelle trefflichen Ankergrund darbietend.Endlich dreizehntens wird die billige Denkungsart geliebtester Enkel gegen alle die beträchtlichen übergroßen Vortheile, welche diese dermalige Entsagung auf die bisherigen, rechtlichen, so eben erwähnten Ansprüche gewährt und in der Folge noch mehr gewähren wird in der Verpflichtung nur einen geringen Ersatz erblicken, außer der Befriedigung der erwähnten Forderungen auf alle und jede Einsprüche auf letztwillige Verfügungen der Frau Gräfin Wittwe Excellenz zu verzichten, auch alle Vermächtnisse und Schenkungen wie sie immer heißen mögen, und wie die Hochgenannte über das, was ihr von dem Ihrigen verbleibt, verfügen möge unverbrüchlich zu halten und feierlichst und verbindlichst allen und jeden Ansprüchen und Einsprüchen entsagen, ebenso der überlebenden Dienerschaft nebst standesmäßigem Trauergeld ihre Jahresgehalte fortzahlen.Mit festen Schritten trat die Greisin aus der verborgenen Thüröffnung in das Gemach ihres Enkels, das Bild rollte wieder langsam an seine Stelle, trennte die Herrin von ihren Dienern und schloß wohnen auf zeit in muenchen deren Zeugenschaft bei der bevorstehenden Unterredung aus.Auch dauert es hoffentlich nicht allzulange Wie im Scherz zog der Graf seine Uhr, blickte darauf und fuhr fort Ich gönne Ihnen eine volle Viertelstunde, allein setzen wir uns, setzen wir uns alle, meine Herren als gesetzte Männer werden wir ohne Zweifel den Vortrag des Herrn Haushofmeisters, General Intendanten, Geheimen Rathes und Factotums unserer geliebtesten Frau Großmutter um so standhafter anhören.Längst fühlte ich das, aber die große Liebe zu dir, die trauliche Macht der Gewohnheit unseres täglichen Beisammenseins, mein Alter, der Gedanke, daß unsere erste Trennung wohl eine Trennung für immer ist, bewältigte meine Einsicht wohnen auf zeit in muenchen und machte mich schwach und allzu nachgiebig gegen mich selbst.Dieses Buch betrachtete die Gräfin mit einer gewissen stillen Wehmuth, die sich aber in keiner Weise äußerlich kund gab.Der Enkel schwieg zu dieser Rede und blickte mit träumerischem Sinnen auf die Werke seines wohnen auf zeit in muenchen spielenden Fleißes, die Münztafeln.Fünftens fuhr Windt mit unerschütterlicher Ruhe fort erneut Ihre Excellenz, die hochgräfliche Wittwe, die Ersatzforderung von zehntausend Thalern nebst aufgelaufenen Zinsen für ihre von dem hochseligen Herrn Grafen versetzten Juwelen.Und wenn es Narrheit war, was ich trieb und noch treibe, was kostet sie mich wohnen auf zeit in muenchen nicht Dann unermeßlich viel, ja mehr, als ich verantworten kann.Das Wichtigste, was ich in vorbereitender Weise und als Grundlage der späteren Verhandlungen mitzutheilen habe, läßt sich in dreizehn Punkten zusammen fassen.
